Die Campusradiologie Bern setzt in der Magnetresonanztomographie zunehmend auf moderne, KI-gestützte Bildrekonstruktion. Unsere MRT-Sequenzen sind DRB-verstärkt – DRB steht für Deep Resolve Boost und bezeichnet eine fortschrittliche Rekonstruktionstechnologie, die MRT-Rohdaten mithilfe von Deep Learning verarbeitet. Ziel ist es, Untersuchungen effizienter zu machen und gleichzeitig eine hohe diagnostische Bildqualität zu erhalten. Siemens Healthineers beschreibt Deep Resolve Boost als „raw-data-to-image deep learning reconstruction technology“, die für Anwendungen von Kopf bis Fuss eingesetzt werden kann.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies vor allem: MRT-Untersuchungen können – je nach Fragestellung und Untersuchungsregion – schneller und angenehmer durchgeführt werden. Kürzere Sequenzen reduzieren die Zeit im Scanner und können helfen, Bewegungsartefakte zu verringern. Gleichzeitig unterstützt die KI-gestützte Rekonstruktion eine klare, detailreiche Darstellung anatomischer Strukturen.
Die DRB-Verstärkung ist Teil unseres Anspruchs, Radiologie technisch auf hohem Niveau, patientennah und zukunftsorientiert anzubieten. Neue Rekonstruktionsverfahren ersetzen dabei nicht die radiologische Expertise – sie unterstützen sie. Entscheidend bleibt die sorgfältige Protokollwahl, die klinische Fragestellung und die fachärztliche Befundung.
Mit DRB-verstärkten MRT-Sequenzen investieren wir in eine Bildgebung, die für Patientinnen und Patienten komfortabler und für die Diagnostik leistungsfähiger wird.