Einsatzbereiche

Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) gilt aktuell als die beste Untersuchungs­methode von Gehirn, Wirbelsäule, Gelenken und Weichteilen. Zudem wird sie auch zur Untersuchung von Bauchraum und Becken, der Blutgefässe und des Herzens oder auch der weiblichen Brust oder des Herzens eingesetzt.

Wie funktioniert diese Untersuchung?

Kleinste Magnetfelder in den Körperzellen werden bei der Magnetresonanz-Tomographie mittels Radiowellen angeregt und gemessen. Aus den Messwerten wird per Computer ein Schnittbild des Körpers errechnet. Röntgenstrahlen, d.h. ionisierende Strahlen, kommen nicht zur Anwendung.

Ist die Untersuchung schädlich?

Die MRT benötigt keine Röntgenstrahlen. Die Untersuchung ist nicht spürbar, allenfalls können leichte Vibrationen des Gerätes sowie ein klopfendes Geräusch wahrgenommen werden. Bisher sind keine schädlichen Wirkungen bekannt.

Unsere Geräte

Wir verfügen über vier neueste Siemens MRT-Geräte mit 1.5 und 3 Tesla Feldstärke. Mit der grossen Öffnung und weichen Liege bieten sie einen komfortablen Zugang und lassen ein eventuell beklemmendes Gefühl erst gar nicht aufkommen.

Was erwartet mich?

Eine Untersuchung nimmt etwa 20 bis 60 Minuten in Anspruch. Die Patientin bzw. der Patient wird dazu in eine „Röhre“ geschoben und soll sich während der Messungen nicht bewegen. Das Gerät verursacht beim Betrieb ein lautes Klopfgeräusch. In manchen Fällen ist es bei einer MRT nötig, ein Kontrastmittel zu verabreichen. Für Gelenkuntersuchungen wird dieses Kontrastmittel ggf. direkt vorab unter sterilen Bedingungen in das Gelenk injiziert.  Für fast alle anderen Untersuchungen wird es über  eine Vene appliziert.

Falls Sie unter starker Platzangst leiden, teilen Sie uns dies bitte bei der Terminvergabe mit. Es besteht die Möglichkeit, 30 Minuten vor der Untersuchung ein angstlösendes Medikament zu verabreichen. Allerdings dürfen Sie nachher nicht selber Auto fahren und müssen daher gegebenenfalls in Begleitung zur Untersuchung kommen.

Was muss ich beachten?

Vor der Untersuchung müssen alle metallischen Gegenstände und technischen Geräte abgelegt werden. Dazu zählen Schmuck, Uhren, Handys, Prothesen und EC- oder Kreditkarten. Auch metallische Piercings stören und sollten entfernt werden. Wenn sich metallische Gegenstände in Ihrem Körper befinden, müssen Sie dies dem Personal unbedingt mitteilen, denn dann kann diese Untersuchung unter Umständen nicht durchgeführt werden oder es müssen vorgängig genauere Abklärungen getroffen werden. Das gilt für:

  • Herzschrittmacher
  • Metallische Clips an Blutgefässen insbesondere im oder am Gehirn 
    (Bitte informieren Sie uns ggf. über Operationszeitpunkt und Operationsort)
  • Künstliche Herzklappen 
    (Bitte Klappenpass mitbringen. Moderne Herzklappen ab 1990 sind typischerweise MR-kompatibel. Wir möchten jedoch mit Ihren Unterlagen sicher gehen, dass dies so ist.)
  • Insulinpumpen
  • Neurostimulatoren
  • Hörhilfen, die nicht entfernt werden können
  • Kupferspiralen
  • Tätowierungen und permanentes Make-up (besonders mit Metallpartikeln in den Farben)

Vor der Untersuchung erhalten Sie deshalb einen speziellen Fragebogen zum Ausfüllen. Die meisten künstlichen Herzklappen sind heute MR-kompatibel, jedoch müssen wir genau wissen, um welche Klappe es sich handelt. Künstliche Gelenke sowie operativ versorgte Knochenbrüche (Metallplatten, Nägel, Schrauben, Stäbe, Klammern) sind in der Regel unproblematisch für eine MRT-Untersuchung.

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