Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) gilt aktuell als die beste Untersuchungsmethode von Gehirn, Wirbelsäule, Gelenken und Weichteilen. Zudem wird sie auch zur Untersuchung von Bauchraum und Becken, der Blutgefässe und des Herzens oder auch der weiblichen Brust oder des Herzens eingesetzt.
Kleinste Magnetfelder in den Körperzellen werden bei der Magnetresonanz-Tomographie mittels Radiowellen angeregt und gemessen. Aus den Messwerten wird per Computer ein Schnittbild des Körpers errechnet. Röntgenstrahlen, d.h. ionisierende Strahlen, kommen nicht zur Anwendung.
Die MRT benötigt keine Röntgenstrahlen. Die Untersuchung ist nicht spürbar, allenfalls können leichte Vibrationen des Gerätes sowie ein klopfendes Geräusch wahrgenommen werden. Bisher sind keine schädlichen Wirkungen bekannt.
Wir verfügen über vier neueste Siemens MRT-Geräte mit 1.5 und 3 Tesla Feldstärke. Mit der grossen Öffnung und weichen Liege bieten sie einen komfortablen Zugang und lassen ein eventuell beklemmendes Gefühl erst gar nicht aufkommen.
Eine Untersuchung nimmt etwa 20 bis 60 Minuten in Anspruch. Die Patientin bzw. der Patient wird dazu in eine „Röhre“ geschoben und soll sich während der Messungen nicht bewegen. Das Gerät verursacht beim Betrieb ein lautes Klopfgeräusch. In manchen Fällen ist es bei einer MRT nötig, ein Kontrastmittel zu verabreichen. Für Gelenkuntersuchungen wird dieses Kontrastmittel ggf. direkt vorab unter sterilen Bedingungen in das Gelenk injiziert. Für fast alle anderen Untersuchungen wird es über eine Vene appliziert.
Falls Sie unter starker Platzangst leiden, teilen Sie uns dies bitte bei der Terminvergabe mit. Es besteht die Möglichkeit, 30 Minuten vor der Untersuchung ein angstlösendes Medikament zu verabreichen. Allerdings dürfen Sie nachher nicht selber Auto fahren und müssen daher gegebenenfalls in Begleitung zur Untersuchung kommen.
Vor der Untersuchung müssen alle metallischen Gegenstände und technischen Geräte abgelegt werden. Dazu zählen Schmuck, Uhren, Handys, Prothesen und EC- oder Kreditkarten. Auch metallische Piercings stören und sollten entfernt werden. Wenn sich metallische Gegenstände in Ihrem Körper befinden, müssen Sie dies dem Personal unbedingt mitteilen, denn dann kann diese Untersuchung unter Umständen nicht durchgeführt werden oder es müssen vorgängig genauere Abklärungen getroffen werden. Das gilt für:
Vor der Untersuchung erhalten Sie deshalb einen speziellen Fragebogen zum Ausfüllen. Die meisten künstlichen Herzklappen sind heute MR-kompatibel, jedoch müssen wir genau wissen, um welche Klappe es sich handelt. Künstliche Gelenke sowie operativ versorgte Knochenbrüche (Metallplatten, Nägel, Schrauben, Stäbe, Klammern) sind in der Regel unproblematisch für eine MRT-Untersuchung.