Einsatzbereiche

Die Durchleuchtung wird zur Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Darm oder aber zur Venendarstellung eingesetzt (z. B. vor einer Operation zur Venenentfernung) sowie bei Gelenkpunktion und gelegentlich anstelle der Computertomographie zur Schmerztherapie.

Wie funktioniert diese Untersuchung?

Durch Verwendung von schwachen, anhaltenden Röntgenstrahlen kann der Röntgenarzt eine «Live-Übertragung» der Bilder auf einem Bildschirm verfolgen und dabei auch gezielte Röntgenaufnahmen und Clips vornehmen.

Ist die Untersuchung schädlich?

Die Durchleuchtung verwendet Röntgenstrahlung. Die eingesetzte Strahlendosis wird dabei so gering wie möglich gehalten und an die jeweilige Untersuchung angepasst.
Moderne Durchleuchtungsgeräte ermöglichen eine sehr effiziente Bildgebung bei gleichzeitig reduzierter Strahlenbelastung.
Der diagnostische Nutzen der Untersuchung überwiegt in der Regel deutlich das geringe Risiko der Strahlenexposition.

Unsere Geräte

In der Campusradiologie Bern verwenden wir moderne digitale Durchleuchtungssysteme, die eine hochauflösende Darstellung in Echtzeit ermöglichen. Die Geräte sind mit fortschrittlicher Technologie ausgestattet, die eine präzise Diagnostik bei möglichst niedriger Strahlenbelastung gewährleistet.

Was erwartet mich?

  • Durchleuchtung von Speiseröhre, Magen und Darm
    Der Patient muss zunächst ein Kontrastmittel schlucken. Das ist eine für Röntgenstrahlen dichte, jod- oder bariumhaltige Flüssigkeit. Je nach Fragestellung und Vorgeschichte wird entweder das eine oder andere röntgendichte Kontrastmittel verwendet. Das Kontrastmittel wird für Untersuchungen der Speiseröhre und des Magens getrunken, für eine Darmuntersuchung über eine Sonde zugeführt. Eine Durchleuchtung dauert typischerweise zwischen 15 und 40 Minuten.
  • Durchleuchtung zur Venendarstellung
    Zuerst wird ein jodhaltiges Kontrastmittel in eine oberflächliche Vene im Leistenbereich oder am Fussrücken verabreicht. Dadurch werden die Venen bei der Durchleuchtung sichtbar und es werden Röntgenbilder (Phlebographie) angefertigt.
  • Durchleuchtung bei Gelenkpunktion und Schmerztherapie
    Die Durchleuchtung kommt auch bei bildgesteuerten kleinen Eingriffen wie Gelenkpunktionen und selten auch bei Schmerztherapien zum Einsatz.

Gibt es Risiken oder Kontraindikationen?

Die Durchleuchtung ist eine sichere und bewährte Untersuchung. Wie bei allen Untersuchungen mit Röntgenstrahlung wird die Strahlendosis so niedrig wie möglich gehalten.

In seltenen Fällen können Kontrastmittel Nebenwirkungen verursachen, beispielsweise:

  • Übelkeit
  • ein vorübergehendes Völlegefühl
  • selten allergische Reaktionen

Bitte informieren Sie uns vor der Untersuchung, wenn Sie:

  • eine bekannte Kontrastmittelallergie haben
  • schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermuten
  • an bestimmten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts leiden

Was muss ich beachten?

Je nach Art der Untersuchung kann es notwendig sein, vorübergehend nüchtern zu bleiben. Genauere Informationen erhalten Sie im Vorfeld der Untersuchung.

Bitte beachten Sie ausserdem:

  • Tragen Sie bequeme Kleidung.
  • Entfernen Sie metallische Gegenstände im Untersuchungsbereich.
  • Informieren Sie uns über bekannte Allergien oder Medikamente.

Nach der Untersuchung können Sie in der Regel rasch wieder Ihren gewohnten Alltag aufnehmen, sofern Ihnen keine speziellen Hinweise gegeben werden.

Cookies und Datenschutz

Diese Webseite verwendet temporäre Cookies. Mit dem Verbleiben auf dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Cookies einverstanden. Diese Cookies werden beim Verlassen dieser Webseite in Ihrem Browser wieder gelöscht. Mehr Informationen über Cookies und Datenschutz finden Sie hier: Datenschutzerklärung