Die Mikrotherapie ist ein Teilgebiet der interventionellen Radiologie. Dabei werden Erkrankungen minimalinvasiv behandelt – also ohne grosse Operation. Mithilfe moderner bildgebender Verfahren können Radiologinnen und Radiologen sehr feine Instrumente gezielt im Körper platzieren und Therapien präzise durchführen.
Viele Eingriffe erfolgen über kleine Hautzugänge und werden unter Bildkontrolle, zum Beispiel mit Röntgen, Ultraschall oder CT, durchgeführt.
Die Mikrotherapie wird bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt, insbesondere wenn eine gezielte Behandlung direkt am Ort der Erkrankung möglich ist. Typische Anwendungsgebiete sind:
Durch die präzise Steuerung der Instrumente können viele Eingriffe schonend und sehr gezielt durchgeführt werden.
Bei der Mikrotherapie wird zunächst die Haut an der Einstichstelle lokal betäubt. Anschliessend führt die Radiologin oder der Radiologe eine sehr feine Nadel oder einen dünnen Katheter in den Körper ein.
Mithilfe bildgebender Verfahren wird die Position der Instrumente in Echtzeit kontrolliert. So können sie exakt an die gewünschte Stelle geführt werden.
Je nach Behandlung können über den Katheter beispielsweise Medikamente, spezielle Partikel oder kleine Implantate eingebracht werden, um die gewünschte therapeutische Wirkung zu erzielen.
Die Dauer des Eingriffs hängt von der jeweiligen Behandlung ab und kann zwischen etwa 30 Minuten und mehreren Stunden liegen.
Die Mikrotherapie ist ein minimalinvasives Verfahren, das häufig eine Alternative zu grösseren chirurgischen Eingriffen darstellt.
Je nach Art des Eingriffs werden bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT oder Ultraschall eingesetzt. Dabei wird die Strahlenbelastung so gering wie möglich gehalten.
Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass viele Behandlungen gezielt, schonend und mit kürzerer Erholungszeit durchgeführt werden können.
In der Campusradiologie Bern stehen moderne bildgebende Systeme für interventionelle Eingriffe zur Verfügung. Dazu gehören hochauflösende Röntgen- und Durchleuchtungssysteme sowie Ultraschall- und CT-Technologie.
Diese ermöglichen eine präzise Navigation der Instrumente und eine sichere Durchführung minimalinvasiver Therapien.
Vor dem Eingriff findet ein ausführliches Gespräch mit der behandelnden Radiologin oder dem Radiologen statt. Dabei werden der Ablauf der Behandlung, mögliche Risiken und Ihre Fragen besprochen.
Die meisten Eingriffe erfolgen unter lokaler Betäubung, teilweise ergänzt durch beruhigende Medikamente. Während der Behandlung werden Sie vom medizinischen Team kontinuierlich überwacht.
Nach dem Eingriff bleiben Sie je nach Art der Behandlung noch eine gewisse Zeit zur Beobachtung im Spital.
Wie bei jedem medizinischen Eingriff können auch bei der Mikrotherapie Risiken auftreten, auch wenn diese insgesamt selten sind.
Mögliche Risiken können sein:
Vor der Behandlung wird sorgfältig geprüft, ob der Eingriff für Sie geeignet ist.
Bitte informieren Sie uns insbesondere, wenn Sie:
Je nach Art des Eingriffs können bestimmte Vorbereitungen erforderlich sein.
Beispielsweise kann es notwendig sein:
Sie erhalten vor dem Eingriff genaue Informationen und individuelle Anweisungen von unserem medizinischen Team.