Einsatzbereiche

Röntgenaufnahmen dienen vor allem zur Untersuchung von drei Bereichen:

  • Untersuchung der Knochen
    Durch das Knochenröntgen können Veränderungen am Knochen und den Gelenken festgestellt werden, z. B. Brüche, Gelenkabnutzung (Arthrose) oder Knochen- und Gelenkentzündungen (Arthritis). Auch Knochentumoren werden typischerweise im Röntgenbild erkannt.
  • Untersuchung von Lunge und Herz (Thoraxbild)
    Durch das Thoraxbild kann man Lungenveränderungen wie z. B. Lungenentzündungen oder Herzvergrösserungen und Zeichen einer verminderten Herzfunktion erkennen. Auch Entzündungen, wie etwa eine Lungenentzündung, sind gut im Thoraxbild erkennbar. Auch Tumoren der Lungen werden häufig schon im digitalen Röntgen erkannt.
  • Untersuchung vom Bauchraum (Abdomen)
    Im Bauchraum lassen sich Steine in Nieren und Gallenblase, gelegentlich auch Komplikationen aus Bauchoperationen erkennen.

Wie funktioniert diese Untersuchung?

Beim Röntgen werden schwache Röntgenstrahlen durch den Körper geschickt. Verschiedene Gewebearten absorbieren diese Strahlen unterschiedlich stark. Knochen beispielsweise erscheinen auf dem Bild hell, während weiches Gewebe dunkler dargestellt wird.
Die Strahlen treffen auf einen digitalen Detektor, der daraus ein hochauflösendes Bild erstellt. Dieses steht der Radiologin oder dem Radiologen unmittelbar zur Verfügung und kann direkt beurteilt werden. Die eigentliche Aufnahme dauert nur wenige Sekunden.

Ist die Untersuchung schädlich?

Das digitale Röntgen arbeitet mit Röntgenstrahlung. Die dabei verwendete Strahlendosis ist jedoch gering und wird so niedrig wie möglich gehalten. Moderne digitale Geräte ermöglichen eine besonders strahlungsarme Bildgebung, während gleichzeitig eine hohe Bildqualität gewährleistet wird. Der diagnostische Nutzen der Untersuchung überwiegt in der Regel deutlich das sehr geringe Risiko der Strahlenexposition.

Unsere Geräte

In der Campusradiologie Bern setzen wir moderne digitale Röntgensysteme ein. Diese ermöglichen eine schnelle Aufnahme, eine hohe Bildqualität und eine reduzierte Strahlenbelastung.
Die digitalen Bilder können direkt ausgewertet, gespeichert und bei Bedarf an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt übermittelt werden.

Was erwartet mich?

Das digitale Röntgen dauert etwa 15 Minuten. Dabei werden von dem betroffenen Körperteil meist 1 oder 2 Röntgenbilder aufgenommen. Die Belichtung selbst dauert nur Sekundenbruchteile, jedoch müssen Sie exakt positioniert werden und das Röntgengerät ideal auf Sie eingestellt werden, damit wir eine optimale Bildqualität erhalten. Dies kann einige Minuten dauern. Für die Aufnahme eines Thoraxbildes muss man mit etwa 10 Minuten rechnen, die Röntgenaufnahme wird im Stehen von hinten und von der Seite her vorgenommen. Für Skelettaufnahmen müssen Sie bis zu 20 Minuten einplanen.

Gibt es Risiken oder Kontraindikationen?

Das digitale Röntgen ist eine sichere und etablierte Untersuchung. Risiken sind sehr gering.
Wichtig ist jedoch, dass Sie uns informieren, wenn:

  • Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermuten

In diesen Fällen wird sorgfältig geprüft, ob die Untersuchung notwendig ist oder ob alternative Verfahren eingesetzt werden können.

Was muss ich beachten?

In den meisten Fällen sind keine besonderen Vorbereitungen erforderlich.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Tragen Sie möglichst bequeme Kleidung.
  • Entfernen Sie Schmuck oder metallische Gegenstände im Untersuchungsbereich.
  • Informieren Sie das medizinische Personal über eine mögliche Schwangerschaft.

Nach der Untersuchung können Sie Ihren gewohnten Alltag sofort wieder aufnehmen.

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