Wir haben für Sie die häufigsten Fragen rund um unsere radiologischen Untersuchungen zusammengestellt. Hier finden Sie hilfreiche Informationen rund um die Radiologie, Untersuchungsabläufe und Vorbereitungshinweisen. Unser Ziel ist es, Ihnen den Besuch bei uns so angenehm und transparent wie möglich zu gestalten. Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns direkt zu kontaktieren – wir sind gerne für Sie da!


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  • Was ist ein Kontrastmittel?

    Kon­trast­mit­tel sind stark strah­len­ab­sor­bie­ren­de Sub­stan­zen, wel­che bei­spiels­wei­se für Rönt­gen und Com­pu­ter­to­mo­gra­phie ei­nen ho­hen Jod-An­teil ent­hal­ten. Durch ihre che­mi­sche Zu­sam­men­set­zung wird ihre Aus­schei­dung vor­be­stimmt, z.B. wird bei ei­ner Un­ter­su­chung der ab­lei­ten­den Harn­we­ge ein nie­ren­gän­gi­ges KM ge­spritzt. Die Aus­schei­dung über die Nie­ren und die Pas­sa­ge in Harn­lei­tern und Bla­se wird in be­stimm­ten Zeit­ab­schnit­ten mit Rönt­gen­bil­dern fest­ge­hal­ten. Bei ei­ner Dar­stel­lung des Ma­gen-Darm-Trak­tes wird un­ter Durch­leuch­tung ein an­de­res Kon­trast­mit­tel ver­ge­ben: Der ty­pi­sche wei­sse Ba­ri­um­brei. Der wich­tigs­te Be­stand­teil ist Ba­ri­umsul­fat, eine un­gif­ti­ge Ba­ri­um­ver­bin­dung, die ge­schluckt, d.h. oral ver­ab­reicht, wird.

    Bei Un­ter­su­chun­gen in der CT wer­den z.B. für ein CT des Ab­do­men bei­de Ver­fah­ren an­ge­wen­det. Das ora­le Kon­trast­mit­tel wird etwa 1-2 Stun­den vor der Un­ter­su­chung ge­trun­ken. Wäh­rend der ei­gent­li­chen CT-Un­ter­su­chung wird Ih­nen zu­sätz­lich ein jod­hal­ti­ges Kon­trast­mit­tels über die (Arm-)Vene ge­spritzt. Jod ist an sich sehr gut ver­träg­lich, je­doch für Pa­ti­en­ten, die an ei­ner Jo­dall­er­gie lei­den eher un­ge­eig­net. Eben­so soll­te bei krank­haf­ten Nie­ren­wer­ten oder bei ei­ner Schild­drü­sen­über­funk­ti­on auf die Kon­trast­mit­tel­ga­be ver­zich­tet oder ent­spre­chen­de Vor­beu­ge-Mass­nah­men ge­trof­fen wer­den.

    Auch in der Kern­spin­to­mo­gra­phie wer­den Kon­trast­mit­tel ein­ge­setzt. Die­se ent­hal­ten je­doch, an­ders als bei vie­len Rönt­gen-Kon­trast­mit­teln kein Jod, son­dern meist Ga­do­li­ni­um. Die­ses che­mi­sche Ele­ment be­ein­flusst im Ge­we­be die ma­gne­ti­schen Ei­gen­schaf­ten be­nach­bar­ter Was­ser­stoff­ato­me. An­de­re Kern­spin-Kon­trast­mit­tel ent­hal­ten kleins­te Ei­sen­par­ti­kel. Die­se Kon­trast­mit­tel wer­den in ers­ter Li­nie bei der Un­ter­su­chung der Le­ber ver­wen­det, da Ei­sen in be­stimm­ten Le­ber­zel­len auf­ge­nom­men wird.

    In der Nu­kle­ar­me­di­zin wer­den kei­ne Kon­trast­mit­tel ver­ge­ben. Es han­delt sich hier viel­mehr um ra­dio­ak­ti­ve Sub­stan­zen (Tra­cer), wel­che sich in be­stimm­ten Or­ga­nen an­rei­chern oder ver­stoff­wech­selt wer­den und so­mit eine Aus­sa­ge über die Funk­ti­on ei­nes Or­gans er­lau­ben.

    Was ist der Unterschied zwischen ionischen und nichtionischen Kontrastmitteln?
    Bei Rönt­gen­un­ter­su­chun­gen und in der Com­pu­ter­to­mo­gra­phie un­ter­schei­det man zwi­schen io­ni­schen und nich­tio­ni­schen Kon­trast­mit­teln. Io­ni­sches Kon­trast­mit­tel hat eine hohe Os­mola­li­tät („Zä­hig­keit“) wel­che dazu führt, dass es leicht zu Plas­ma­pro­te­in­bin­dun­gen im Blut kommt. Dies be­dingt die schlech­te­re Or­gan­ver­träg­lich­keit auf sol­che KM. Nich­tio­ni­sche Kon­trast­mit­tel sind in ei­nem we­sent­lich ge­rin­ge­ren Masse da­von be­trof­fen und gut ver­träg­lich. Aus die­sem Grund wird heu­te über­wie­gend nich­tio­ni­sches Kon­trast­mit­tel ver­wen­det.

  • Warum ist es im MRT so laut?

    Der Lärm im MRT hat etwa die Lautstärke einer Bohrmaschine, wird aber im Laufe der Untersuchung nicht lauter. In jedem Fall stehen Sie mit dem Personal permanent in Kontakt und können bei Bedarf entweder eine Sprechanlage nutzen oder eine Art „Notknopf“, den Sie während der Untersuchung in der Hand halten, drücken. Gegebenenfalls empfiehlt sich die Gabe eines Beruhigungsmittels. Achten Sie bitte darauf, danach auf das Autofahren zu verzichten.

  • Wann sollte eine Frau zur Mammographie gehen?

    Die Untersuchung der Brust wird empfohlen, wenn die Frau einen Knoten oder eine Verhärtung ertastet hat. Ebenso bei Schmerzen, ungewöhnlichen Hautveränderungen, Ausfluss aus der Brustwarze oder vergrösserte Lymphknoten in der Achselhöhle. Auch wenn ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, z.B. durch eine andere schon bestehende Krebserkrankung oder durch familiäre Vorbelastung besteht, sollte über eine Diagnostik nachgedacht werden. In diesen Fällen sollte die Frau mit ihrem Arzt besprechen, ab wann und wie oft eine Mammographie durchgeführt werden soll.

    Da das Brustkrebsrisiko mit zunehmendem Alter zunimmt, empfehlen viele Mediziner auch gesunden Frauen die Mammographie als Vorsorge-Massnahme. Für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren wird derzeit eine kostenlose Brustkrebsfrüherkennung (Mammographie-Screening) eingeführt, bei der sie alle zwei Jahre zu einer Mammographie eingeladen werden. Viele Mediziner sind der Meinung, dass die Altersgrenze von 50 Jahren zu hoch ist und auch schon jüngere gesunde Frauen regelmässig zur Mammographie gehen sollten.

  • Was ist der Standort der Campusradiologie Bern?

    Wir sind als Campusradiologie Bern an zwei Spitälern der Lindenhofgruppe vertreten – am Lindenhofspital und am Engeriedspital. Ein Grossteil der Untersuchungsmodalitäten wie Ultraschall, CT, MRI und Mammographie werden an beiden Standorten angeboten. Szintigraphie nur im Engeriedspital. Für einzelne Spezialuntersuchungen kann der eine oder andere Standort präferiert werden.

  • Welche radiologischen Untersuchungen bieten wir als Campusradiologie an?

    Wir bieten ein breites Spektrum an Untersuchungen an, darunter Röntgen, CT, MRI, Ultraschall, Mammographie sowie spezialisierte Verfahren wie kontrastmittelverstärkten Ultraschall.

  • Brauche ich eine ärztliche Zuweisung für eine Untersuchung?

    Ja, in der Regel benötigen Sie eine Zuweisung durch Ihre Hausärztin, Ihren Hausarzt oder eine Fachperson, damit wir die passende Untersuchung durchführen können.

  • Ist die Untersuchung mit Risiken verbunden?

    Die meisten radiologischen Untersuchungen sind risikoarm. MRI arbeitet ohne Strahlung, während bei Röntgen und CT eine geringe Dosis Röntgenstrahlung eingesetzt wird. Durch eine gute Indikationsstellung durch die zuweisende Fachperson sowie eine Indikationsprüfung durch unser radiologisches Personal stellen wir sicher, dass die Vorteile der Diagnosestellung mögliche Risiken deutlich überwiegen.

  • Wie lange dauert eine radiologische Untersuchung?

    Das hängt vom Verfahren ab. Ein Röntgenbild dauert meist nur wenige Minuten, ein CT etwa 10–20 Minuten und ein MRI je nach Region 20–45 Minuten.

  • Muss ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?

    Für die meisten Untersuchungen ist keine spezielle Vorbereitung nötig. Bei einigen Untersuchungen können bestimmte Vorbereitungen erforderlich sein, wie z.B. eine bestimmte Dauer von Nüchternheit. Sie werden von unserem Team im Vorfeld informiert.

  • Wer führt die Untersuchung durch?

    Die Untersuchungen werden von speziell geschultem medizinischem Fachpersonal (Radiologiefachpersonen) durchgeführt und von Fachärztinnen und Fachärzten für Radiologie ausgewertet. Ultraschalluntersuchungen werden von unseren Fachärzten selbst durchgeführt.

  • Wann und wie erhalte ich die Resultate?

    Der schriftliche Befund wird meist am selben Tag, spätestens innerhalb weniger Arbeitstage an die zuweisende Ärztin oder den zuweisenden Arzt übermittelt. Diese oder dieser bespricht das Ergebnis mit Ihnen.

  • Was kostet eine radiologische Untersuchung?

    Die Kosten der Untersuchungen sind über die gesetzlich festgelegten Tarifpositionen vorgeschrieben und werden in der Regel von der Grundversicherung der Krankenkasse übernommen, sofern eine ärztliche Zuweisung vorliegt. Bei Selbstzahler-Leistungen informieren wir Sie im Voraus über die Kosten.

  • Was ist Neuroradiologie?

    Die Neuroradiologie ist ein Spezialgebiet der Radiologie, das sich auf die bildgebende Diagnostik von Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks, der Wirbelsäule sowie der Nerven konzentriert. Dabei kommen vor allem MRI (Magnetresonanztomographie) und CT (Computertomographie) zum Einsatz. Auch die Diagnostik der hirnversorgenden Gefässe sowie der peripheren Nerven mittels Ultraschall gehört zu unseren Kompetenzen.

  • Was ist der Unterschied zwischen einer normalen und einer neuroradiologischen Untersuchung?

    Aufgrund der Komplexität des Nervensystems und der grossen Anzahl von Erkrankungen, die sich bildmorphologisch oft nur subtil unterscheiden, ist eine Expertise auf dem Gebiet der Neuroradiologie für komplexe Fragestellungen unerlässlich. Fast alle neurologischen Erkrankungen sind definitionsgemäss seltene Erkrankungen. Mit der Verteilung dieser Untersuchungen auf unser spezialisiertes Team stellen wir eine Diagnostik nach höchsten Standards sicher.

  • Was ist der Stellenwert der Neuroradiologie in der Demenzabklärung?

    Mit der Entwicklung spezifischer Therapien unterschiedlicher Demenzformen rückt die Diagnostik der unterschiedlichen Demenzformen zunehmend in den Fokus des Interesses – erstmalig nicht nur als Prognoseabschätzung sondern zur Evaluation und Verlaufskontrolle für verschiedene Therapieansätze.

  • Worin unterscheidet sich die Demenzabklärung in der Campusradiologie von der an anderen Instituten?

    In Zusammenarbeit mit unseren Partnern bieten wir bei spezifischer Zuweisung eine spezialisierte Auswertung und quantitative Hirnvolumetrie an, um die diagnostische Sicherheit auf ein neues Mass zu heben. Zudem legen wir mit klinischer Expertise und struktureller Befundung Wert auf eine akkurate Beschreibung von Befunden, die einen Einfluss auf die weitere Behandlung, z.B. mit Anti-Amyloid Therapien haben.

  • Welche Untersuchungsmodalität ist für mich die geeignete?

    In der Regel prüft das zuweisende medizinische Personal bereits die richtige Modalität für die Fragestellung. Jede Untersuchung wird von unserem Radiologischen Team einzeln geprüft und ein Protokoll erstellt, das auf die Fragestellung zugeschnitten ist. Unser Ziel ist es, die für sie beste Modalität zu finden, um mit schonenden Mitteln die höchste diagnostische Aussagekraft zu erreichen.

  • Welche Möglichkeiten gibt es, die hirnversorgenden Gefässe zu beurteilen?

    Prinzipiell ist für die Darstellung der hirnversorgenden Gefässe sowohl die Sonographie, das CT und das MRI geeignet – sie geben aber unterschiedliche Antworten.
    Die Duplexsonographie bietet eine hervorragende Darstellung der extrakraniellen Gefässe und bietet eine auf Flussgeschwindigkeiten basierende Einordnung der Stenosegrade.
    Die CT Angiographie hat eine hohe Auflösung für Gefässe und Plaques, stösst aber manchmal bei kalkhaltigen Plaques an seine Grenzen.
    Die MR Angiographie kann mit oder ohne Kontrastmittel erfolgen und bietet den Vorteil, dass über die Gefässe hinaus auch akute und chronische Durchblutungsstörungen im Gehirn dargestellt und quantifiziert werden können mittels  Perfusionsbildgebung.
    Zudem bieten wir ein spezialisiertes Plaque-Imaging für die Evaluierung potentiell gefährlicher Plaques an.

  • Was ist Plaque Imaging?

    Das Plaque Imaging ist eine hochspezialisierte MR-Bildgebung von Plaques der hirnversorgenden Arterien. Über die Beurteilung der Plaquezusammensetzung und der Gefässhaut kann beurteilt werden, wie hoch das Risiko ist, dass durch den Plaque in Zukunft ein Schlaganfall ausgelöst wird. Diese Information kann bei der Entscheidung helfen, ob eine medikamentöse Therapie ausreichend ist, oder der Plaque durch einen Eingriff ausgeschaltet werden sollte.

  • Was ist Kinderradiologie?

    Die Kinderradiologie ist ein Untergebiet der Radiologie, das sich mit der Untersuchung von Kindern und Jugendlichen beschäftigt. Die Erkrankungen des Kindesalters unterscheiden sich deutlich von denen des Erwachsenenalters. Es sind einerseits oft andere Krankheitsbilder, oder sie zeigen sich auf unterschiedliche Weise als bei Erwachsenen. Zudem erfordert die Untersuchung einen kindgerechten Zugang. Als FMH-Schwerpunkttitelträger für pädiatrische Bildgebung verfügen wir über Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und in der Diagnostik der spezifischen Krankheitsbilder.

  • Was unterscheidet kinderradiologische Untersuchungen von denen in der Erwachsenenradiologie?

    Prinzipiell stehen in der Kinderradiologie die gleichen Modalitäten wie in der Erwachsenenradiologie zur Verfügung. Aufgrund der höheren Empfindlichkeit für ionisierende Strahlung sind wir bemüht, bei Kindern strahlungsfreie Untersuchungen durchzuführen. Insbesondere der Ultraschall hat bei Kindern einen hohen Wert, da er schnell und schonend durchgeführt werden kann.
    Als Kinderradiologen sind wir uns zudem bewusst, dass unsere Diagnostik und Kommunikation stets die gesamte Familie betrifft, entsprechend nehmen wir uns Zeit, mit Ihnen die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchung zu besprechen. 
    Sollte ein MRI notwendig sein, bemühen wir uns, die Untersuchung so kindgerecht wie möglich zu gestalten.

  • Ist meine Anwesenheit als Elternteil bei der Untersuchung gewünscht?

    Eine Untersuchung ist trotz aller Bemühungen unsererseits für das Kind oft ein Moment der Unsicherheit in einem fremden Umfeld. Wir sind Ihnen daher sehr dankbar, wenn Sie als Elternteil oder eine Vertrauensperson des Kindes bei der Untersuchung dabei sein kann. Da bei Kindern fast ausschliesslich strahlungsfreie oder -arme Untersuchungen durchgeführt werden, ist dies in der Regel problemlos möglich.

  • Wie lange dauert eine kinderradiologische Untersuchung?

    Das ist abhängig von der Art der Untersuchung. Ein Röntgenbild ist in wenigen Minuten erledigt, ein Ultraschall dauert meist 10–20 Minuten, ein MRI etwa 30–45 Minuten.

  • Was passiert mit den Bildern? Wer wertet sie aus?

    Die Aufnahmen werden in der Regel von spezialisierten Fachärztinnen und Fachärzten für Kinderradiologie beurteilt. Der Befund wird an Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt übermittelt, die das Ergebnis mit Ihnen besprechen.

  • Was kann ich tun, um mein Kind vorzubereiten?

    Erklären Sie Ihrem Kind in einfachen Worten, was passieren wird, und nehmen Sie ein vertrautes Kuscheltier oder ein Lieblingsbuch mit. Bei Fragen oder Unsicherheiten beraten wir Sie gern im Vorfeld.

  • Wer bezahlt die Mammographie?

    Die Mammographie wird – unabhängig vom Lebensalter – immer dann von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt, wenn ein unklarer Tastbefund der Brust vorliegt. Sie erhalten dann vom behandelnden Arzt (Gynäkologe,Hausarzt, ...) eine Überweisung zur Mammographie. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden im Rahmen des Mammographie-Screenings zu einer für Sie kostenlosen Mammographie eingeladen.

  • Warum wird bei einer Mammographie die Brust gedrückt?

    Um eine optimale Abbildung der Brust mit möglichst wenig Strahlenbelastung zu erreichen, wird die Brust im Röntgengerät etwas flachgedrückt (komprimiert). Dieses kann als unangenehm empfunden werden. Am besten sollte die Untersuchung unmittelbar nach der
    Monatsregel durchgeführt werden, da die Brust zu diesem Zeitpunkt am unempfindlichsten ist. Verletzungen der Brust können so nicht entstehen.

  • In welchen Abständen muss eine unauffällige Mammographie kontrolliert werden?

    Für die Routine Mammographie gilt ab dem 50. Lebensjahr alle 2 Jahre. Die Selbstuntersuchung sollte, unabhängig vom Alter, alle 2 Monate, nach der Periode durchgeführt werden. Die ärztliche Untersuchung mit Sonographie ist etwa jährlich zu empfehlen.

  • Was versteht man unter BiRADs?

    Es handelt sich bei BI-RADS (Breast-Imaging-Reporting-and-Data-System) um eine subjektive Einstufung des mammogaphischen Befundes in 6 bewertende Kategorien. Durch die Kategorisierung wird durch den Untersucher einerseits eine Abschätzung des Karzinomrisikos vorgenommen, andererseits leitet sich aus ihr das weitere Procedere ab. Die Systematik unterscheidet zwischen Herdbefunden, Verkalkungen, Architekturstörungen und speziellen Befunden wie z.B. Asymmetrie des Drüsengewebes oder Lymphknoten in der Brust.

    Im Folgenden werden die BI-RADS Kategorien streng verkürzt dargestellt:

    Kategorie 0: Unvollständige Diagnostik;
    Kategorie 1: Kein krankhafter Befund;
    Kategorie 2: Sicher benigner Befund (benigne = nicht bösartig);
    Kategorie 3: Wahrscheinlich benigner Befund, Kontrollen erforderlich;
    Kategorie 4: Unklarer wahrscheinlich maligner Befund (maligne = bösartig)

  • Was ist interventionelle Radiologie?

    Die interventionelle Radiologie ist ein Teilbereich der Radiologie, bei dem bildgebende Verfahren wie Ultraschall, CT oder Durchleuchtung gezielt eingesetzt werden, um minimalinvasive Eingriffe am Körper durchzuführen – meist ohne Operation.

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