Ist die Untersuchung schmerzhaft oder gefährlich?
Die eingesetzten Verfahren sind schmerzfrei. MRI und Ultraschall kommen ohne Strahlenbelastung aus. Röntgen und CT verwenden eine minimale Strahlendosis und werden gezielt eingesetzt.
Muss ich mich auf eine rheumatologische Bildgebung vorbereiten?
In den meisten Fällen ist keine spezielle Vorbereitung notwendig. Bei MRI mit Kontrastmittel oder CT informieren wir Sie im Voraus über nötige Massnahmen (z. B. Nüchternheit).
Wie schnell erhalte ich die Resultate?
Die Aufnahmen werden von unseren Fachärztinnen und Fachärzten für Radiologie ausgewertet. Der schriftliche Befund wird innerhalb kurzer Zeit an Ihre behandelnde Rheumatologin oder Ihren Rheumatologen übermittelt.
Können Verlaufskontrollen auch bildgebend erfolgen?
Ja. Ultraschall und MRI sind besonders hilfreich, um Therapieansprechen und Krankheitsverlauf zu beurteilen – z. B. Rückgang von Entzündungen oder Stillstand der Gelenkzerstörung.
Was ist Thoraxradiologie?
Die Thoraxradiologie ist ein Teilbereich der Radiologie, der sich auf die bildgebende Diagnostik von Erkrankungen der Lunge, der Atemwege, des Herzens, des Mediastinums (Raum zwischen den Lungen) und des Brustkorbs konzentriert.
Welche Untersuchungen kommen in der Thoraxradiologie zum Einsatz?
Je nach Fragestellung verwenden wir:
- Röntgenaufnahmen des Thorax (z. B. bei Husten, Kurzatmigkeit, Infektionen)
- CT des Thorax für detaillierte Lungen- oder Gefässdarstellungen
- Low-dose-CT zur Lungenkrebsvorsorge
- MRI für spezielle Fragestellungen, z. B. Herz oder Gefässdiagnostik
Wann wird eine thoraxradiologische Untersuchung durchgeführt?
Typische Gründe sind:
- Abklärung von Atembeschwerden, chronischem Husten oder Brustschmerzen
- Verdacht auf Lungenentzündung, Embolie, Tumoren oder interstitielle
- Lungenerkrankungen
- Verlaufskontrollen bei bekannten Lungen- oder Herzerkrankungen
Was ist ein Low-dose-CT und wann wird es eingesetzt?
Ein Low-dose-CT ist eine besonders strahlungsarme Computertomographie zur Früherkennung von Lungenkrebs – vor allem bei Risikopatient:innen (z. B. langjährige Raucher:innen). Es wird zur Vorsorge und bei Früherkennungsprogrammen genutzt.
Muss ich mich für eine Untersuchung speziell vorbereiten?
Für Röntgen und CT ist in der Regel keine
Vorbereitung nötig.
Unser Team informiert Sie gegebenenfalls individuell vor dem Termin.
Sind die Untersuchungen schmerzhaft oder gefährlich?
Die Verfahren sind schmerzfrei. Röntgen und CT verwenden geringe Strahlendosen. Bei Kontrastmitteluntersuchungen bestehen geringe Risiken, über die wir Sie vorab aufklären.
Wie lange dauert eine thoraxradiologische Untersuchung?
Ein Röntgen dauert nur wenige Minuten. Ein CT dauert etwa 10–15 Minuten, inklusive Vorbereitung. Bei speziellen Fragestellungen (z. B. CT-Angiographie) kann es etwas länger dauern.
Was ist Abdomenradiologie?
Die Abdomenradiologie befasst sich mit der bildgebenden Diagnostik der Organe im Bauchraum – dazu gehören Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Magen-Darm-Trakt sowie die Bauchgefässe und Lymphknoten.
Welche Untersuchungsverfahren werden eingesetzt?
Je nach Fragestellung setzen wir folgende Verfahren ein:
- Ultraschall (Sonographie) – häufig bei Erstabklärungen, ohne Strahlenbelastung
- CT (Computertomographie) – für präzise Übersicht und schnelle Diagnosen, z. B. bei Entzündungen oder Tumoren
- MRI (Magnetresonanztomographie) – insbesondere für die Darstellung von Leber, Bauchspeicheldrüse, Gallenwegen oder Beckenorganen
Wann ist eine abdominale Bildgebung sinnvoll?
Typische Gründe sind:
- Bauchschmerzen unklarer Ursache
- Entzündliche Erkrankungen (z. B. Blinddarmentzündung, Divertikulitis, Pankreatitis)
- Tumorverdacht oder -kontrolle
- Gallen- oder Nierensteine
- Lebererkrankungen (z. B. Fettleber, Zysten, Lebertumoren)
Muss ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?
Für Ultraschall sollten Sie möglichst nüchtern sein. Bei CT oder MRI kann eine Kontrastmittelgabe nötig sein. Je nach Untersuchung erhalten Sie vorgängig detaillierte Informationen vom Radiologieteam.
Ist Kontrastmittel gefährlich?
Moderne Kontrastmittel sind in der Regel gut verträglich. Bei bestehenden Allergien oder Nierenerkrankungen prüfen wir im Vorfeld sorgfältig das Risiko. Sie werden vor jeder Verabreichung umfassend aufgeklärt.
Wie lange dauert eine Untersuchung des Abdomens?
- Ultraschall: ca. 10–20 Minuten
- CT: ca. 10–15 Minuten
- MRI: ca. 30–45 Minuten
Die genaue Dauer hängt vom Untersuchungsumfang und der Fragestellung ab.
Was passiert, wenn ein auffälliger Befund festgestellt wird?
Wir arbeiten eng mit den zuweisenden Haus- und Fachärzt:innen sowie mit spezialisierten Bauchchirurg:innen, Gastroenterolog:innen und Onkolog:innen zusammen, um die nächsten Schritte gezielt zu planen.
Was ist Uroradiologie?
Die Uroradiologie ist ein Teilgebiet der Radiologie, das sich auf die bildgebende Diagnostik der Harnorgane (Nieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre) und der männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Hoden) spezialisiert.
Welche Untersuchungen werden in der Uroradiologie durchgeführt?
Je nach Fragestellung kommen folgende Methoden zum Einsatz:
- Ultraschall (Sonographie) zur ersten Abklärung von Nieren, Blase oder Prostata
- CT der Nieren und Harnwege (Uro-CT) z. B. bei Nierensteinen oder Tumorverdacht
- MRI insbesondere bei Prostatadiagnostik (z. B. multiparametrisches Prostata-MRI)
- Kontrastmitteluntersuchungen (z. B. Urografie) zur Darstellung der ableitenden
- Harnwege
Wann ist eine uroradiologische Untersuchung notwendig?
Typische Gründe sind:
- Nieren- oder Blasensteine
- Blut im Urin (Hämaturie)
- Wiederkehrende Harnwegsinfekte
- Tumorverdacht (z. B. Nieren- oder Blasentumor)
- Abklärung der Prostata (z. B. bei erhöhtem PSA-Wert)
Muss ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?
Die Vorbereitung hängt von der Methode ab:
- Für Ultraschall der Nieren oder Blase sollten Sie vorgängig ausreichend trinken.
- Gegebenenfalls ist Nüchternheit erforderlich.
Unser Team informiert Sie im Vorfeld individuell.
Ist die Untersuchung schmerzhaft oder gefährlich?
Die meisten Untersuchungen sind schmerzfrei. CT und MRI sind sehr gut verträglich. Bei Untersuchungen mit Kontrastmittel klären wir mögliche Risiken (z. B. bei Allergien oder Nierenerkrankungen) sorgfältig im Voraus ab.
Was ist ein multiparametrisches Prostata-MRI?
Dabei handelt es sich um eine spezialisierte, strahlungsfreie MRI-Untersuchung zur detaillierten Beurteilung der Prostata – insbesondere bei Verdacht auf Prostatakrebs. Die Untersuchung hilft, auffällige Areale frühzeitig zu erkennen und gezielt Biopsien zu planen.
Wie lange dauert eine uroradiologische Untersuchung?
- Ultraschall: ca. 10–15 Minuten
- CT (Uro-CT): ca. 10–20 Minuten
- MRI (inkl. Prostata-MRI): ca. 30–45 Minuten
Wer beurteilt die Bilder und wie erhalte ich das Resultat?
Die Bilder werden von Fachärztinnen und Fachärzten für Radiologie mit Spezialisierung in der Uroradiologie ausgewertet. Der Befund wird an Ihre behandelnde Urologin oder Ihren Urologen übermittelt, die das Ergebnis mit Ihnen besprechen.
Welche Rolle spielt die Radiologie im Brustzentrum?
Die Radiologie ist ein zentraler Bestandteil der Früherkennung, Abklärung und Verlaufskontrolle von Brusterkrankungen. Mithilfe modernster Bildgebung können wir gutartige und bösartige Veränderungen frühzeitig erkennen und gezielt beurteilen.
Welche Untersuchungen werden im Brustzentrum durchgeführt?
Je nach Fragestellung kommen folgende Verfahren zum Einsatz:
- Mammographie: Röntgenuntersuchung der Brust zur Früherkennung von Brustkrebs
- Brustultraschall (Sonographie): ergänzend oder als primäre Methode bei dichtem Brustgewebe oder unklaren Tastbefunden
- MRI der Brust: hochsensible Methode zur Darstellung verdächtiger Areale, oft bei familiärem Risiko oder zur OP-Planung
- Stanzbiopsien: Gewebeentnahmen unter Ultraschall-, Röntgen- oder MRI-Kontrolle
Ist die Mammographie schmerzhaft oder schädlich?
Die Mammographie kann kurz unangenehm sein, ist aber in der Regel gut erträglich. Die Strahlenbelastung ist sehr gering und liegt deutlich unter den geltenden Grenzwerten. Der Nutzen der Früherkennung überwiegt das Risiko bei Weitem.
Wann wird ein Brust-MRI empfohlen?
Ein Brust-MRI wird z. B. eingesetzt bei:
- unklaren Befunden nach Mammographie oder Ultraschall
- familiärem oder genetischem Brustkrebsrisiko
- präoperativer Planung
- Verlaufskontrolle nach Brustkrebsbehandlung