Wir haben für Sie die häufigsten Fragen rund um unsere radiologischen Untersuchungen zusammengestellt. Hier finden Sie hilfreiche Informationen rund um die Radiologie, Untersuchungsabläufe und Vorbereitungshinweisen. Unser Ziel ist es, Ihnen den Besuch bei uns so angenehm und transparent wie möglich zu gestalten. Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns direkt zu kontaktieren – wir sind gerne für Sie da!


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  • Was passiert bei einer Stanzbiopsie?

    Unter lokaler Betäubung wird mit einer feinen Nadel gezielt eine Gewebeprobe aus dem verdächtigen Bereich entnommen – mithilfe von Ultraschall, Mammographie oder MRI zur präzisen Steuerung. Der Eingriff ist schmerzarm und dauert meist nur wenige Minuten.

  • Wie schnell bekomme ich das Untersuchungsergebnis?

    Die radiologischen Befunde liegen meist innerhalb von 1–2 Arbeitstagen vor. Ergebnisse von Biopsien benötigen etwas länger (ca. 3–5 Arbeitstage). Die Besprechung erfolgt durch Ihre behandelnde Fachärztin oder Ihren Facharzt im Brustzentrum.

  • Werden die Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen?

    Ja. Die Kosten werden bei medizinischer Indikation in der Regel von der Grundversicherung getragen. Auch das Mammographie-Screening wird bei entsprechender Teilnahme (z. B. kantonales Programm) vergütet.

  • Was passiert, wenn etwas Auffälliges entdeckt wird?

    Unser interdisziplinäres Team im Brustzentrum bespricht alle Befunde gemeinsam. So können wir rasch eine Diagnose stellen und ein individuell abgestimmtes Vorgehen planen – von der weiteren Abklärung bis zur Therapie.

  • Welche Rolle spielt die Radiologie im Prostatazentrum?

    Die Radiologie ist ein zentrales Element in der Diagnostik, Abklärung und Verlaufskontrolle von Prostataerkrankungen. Moderne Bildgebung hilft, auffällige Veränderungen frühzeitig zu erkennen, gezielt Gewebeproben zu entnehmen und Therapien zu planen.

  • Welche radiologischen Verfahren werden bei Prostataabklärungen eingesetzt?

    Im Prostatazentrum kommen folgende Methoden zur Anwendung:

    • Multiparametrisches MRI (mpMRI) der Prostata
    • Gezielte Fusionsbiopsie (Kombination aus MRI und Ultraschall)
    • CT zur Beurteilung der Ausbreitung bei fortgeschrittener Erkrankung
    • Knochenszintigraphie oder PSMA-PET-CT bei Tumorverdacht (in Zusammenarbeit mit der Nuklearmedizin)

  • Was ist ein multiparametrisches MRI der Prostata?

    Das mpMRI kombiniert mehrere Bildsequenzen, um die Prostata besonders detailliert darzustellen. Es hilft dabei, verdächtige Areale zu identifizieren und unnötige Biopsien zu vermeiden. Es ist strahlenfrei und erfolgt meist ohne Kontrastmittel.

  • Wann ist eine MRI-gesteuerte oder Fusionsbiopsie sinnvoll?

    Wenn das MRI eine verdächtige Läsion zeigt, kann die Biopsie präzise darauf ausgerichtet werden – entweder direkt im MRI oder in Kombination mit Echtzeit-Ultraschall (Fusionsbiopsie). So steigt die Trefferquote und die Belastung für den Patienten sinkt.

  • Ist die Untersuchung unangenehm oder schmerzhaft?

    Das mpMRI ist schmerzfrei. Biopsien erfolgen unter lokaler Betäubung oder in Kurznarkose und sind in der Regel gut verträglich. Unser Team informiert Sie umfassend über alle Schritte und sorgt für maximalen Komfort.

  • Wie lange dauern die Untersuchungen?

    • mpMRI Prostata: ca. 30–45 Minuten
    • Fusionsbiopsie: ca. 30 Minuten (plus Vorbereitung und Nachruhezeit)
    • CT oder PET-CT: ca. 15–45 Minuten, je nach Fragestellung

  • Wer wertet die Bilder aus?

    Unsere spezialisierten Fachärztinnen und Fachärzte für Radiologie mit Erfahrung in der Prostatabildgebung beurteilen die Bilder nach internationalen Standards (z. B. PI-RADS). Die Befunde fliessen direkt in die interdisziplinäre Fallbesprechung im Prostatazentrum ein.

  • Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

    Ja, bei medizinischer Indikation (z. B. erhöhter PSA-Wert, auffälliger Tastbefund) werden die Kosten in der Regel durch die Grundversicherung gedeckt.

  • Was passiert, wenn ein auffälliger Befund festgestellt wird?

    Das Prostatazentrum arbeitet interdisziplinär. Ihre behandelnden Urologen, Radiologen und Onkologen besprechen alle Befunde gemeinsam und erstellen einen individuellen Behandlungsplan – von der weiteren Abklärung bis zur Therapie.

  • Was bedeuten Schatten und Aufhellung in einer Röntgenaufnahme?

    Verschattungen sind Gebiete mit vermehrter Dichte (z.B. eine Lungenentzündung) und stellen sich im konventionellen Röntgenbild weiss dar. Im Gegensatz dazu sind Aufhellungen Gebiete mit verminderter Dichte (z.B. stark luftgefüllte Darmschlingen) und stellen sich schwarz dar.

    Wenn Röntgenstrahlen von der Kamera kommend in den menschlichen Körper gelangen, wird nur ein Teil der ursprünglichen Strahlen den Körper (ohne abgelenkt worden zu sein) wieder verlassen. Ein grosser Teil der Strahlen ist hingegen entweder abgelenkt (d.h. der Strahl verlässt den Körper in einem anderen Winkel als er eingetreten ist) oder vom Körper aufgenommen (absorbiert) worden. Das Ausmass der Abschwächung des Röntgenstrahls hängt im Wesentlichen von der Dichte des Gewebes ab. Diese Dichteunterschiede werden bei der Computertomographie mittels verschiedener Grautöne wiedergegeben. Dementsprechend wurden auch die Begriffe gewählt. Als hyperdens werden Gewebe mit erhöhtem, als hypodens solche mit erniedrigtem und als isodens Gewebe mit gleichem Abschwächungswert bezeichnet. Das dichteste Gewebe des menschlichen Körpers ist der besonders robuste Knochen an der Schädelbasis.

    Im MRT Link MRT/ Ultraschall spricht man hingegen von hyper- oder hypointens. Es handelt sich hier im Gegensatz zu Röntgenaufnahmen nicht um eine „Dichte-Bildgebung“ sondern im weitesten Sinne um eine Weichteil-Bildgebung. Es gibt völlig unterschiedliche Möglichkeiten, MRT-Bilder zu erstellen und somit können bestimmte Organe in einer Untersuchungssequenz dunkel (hypointens) und in einer andern hell (hyperintens) erscheinen. Referenz für die Auswahl dieser Begriffe sind jeweils die umgebenden Strukturen. Deshalb kann man korrekterweise in einem MRT-Befund nicht sagen, eine Struktur sei hypointens sondern es sollte immer lauten: Im Vergleich zu einer bestimmten Referenz-Struktur ist diese Struktur hypointens.

  • Warum werden z.B. Knochenbilder häufig aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln aufgenommen?

    Die Röntgenaufnahme ist wie ein gewöhnliches Foto ein zweidimensionales Bild. Um eine krankhaft Veränderung besser zu erkennen und im dreidimensionalen Raum zu lokalisieren, werden Aufnahmen in unterschiedlichen Ebenen durchgeführt (üblicherweise 2 Ebenen, z.B. bei Aufnahmen von Knochen oder der Lunge).

  • Kann man Röntgenuntersuchungen durch andere, „strahlenfreie“ Verfahren ersetzen?

    Röntgenaufnahmen sollten nur durchgeführt werden, wenn sie zu diagnostischen Aussagen führen, die auch Folgen für die Art der Behandlung haben. Darüber hinaus ist stets zu überlegen, ob mit alternativen Untersuchungen (z.B. Sonographie, Endoskopie, Magnetresonanztomographie) nicht gleichwertige diagnostische Informationen gewonnen werden können. Grundsätzlich muss aber gesagt werden, dass die Röntgenaufnahme ein exzellentes medizinisches Werkzeug mit einem sehr hohen Informationsgehalt der Bilder darstellt. In vielen Untersuchungen ist die Aussagekraft höher als mit anderen Techniken, zudem ist die Röntgenaufnahme ein vergleichsweise kostengünstiges Verfahren.

  • Dürfen schwangere Frauen geröntgt werden?

    Bei schwangeren Frauen wird wenn möglich auf Röntgen verzichtet. Nur bei dringender Notwendigkeit kann in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten ein Röntgen oder CT erfolgen.

  • Was ist der Unterschied zwischen Ultraschall und Sonographie?

    Es gibt keinen Unterschied, die Begriffe sind Synonyme.

  • Warum kann man den Ultraschall nicht hören?

    "Ultra" heisst jenseits, und Ultraschall bezeichnet Schallwellen, deren Frequenz weit jenseits bzw. oberhalb, der Hörschwelle liegt, die also vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden. Die obere Grenze für gerade noch wahrnehmbare hochfrequente Töne oder Geräusche ist individuell verschieden und beträgt ca. 16 kiloHertz (kHz).

  • Was bedeuten die grauen und schwarzen Anteile im Ultraschallbild?

    Flüssigkeitsgefüllte Körperhohlräume kann der Ultraschall vollständig und ungehindert passieren. Dies stellt sich auf dem Ultraschallbild schwarz dar. Knochen dagegen lassen überhaupt keinen Schall durch und reflektieren ihn vollständig. Auf dem Bild erscheinen Knochen daher als weisse Anteile, und dahinter sieht man nichts mehr, weil der Schall komplett zurückgeworfen wird. Die in ihrer Dichte dazwischen liegenden sonstigen Gewebe stellen sich bei Standardgeräten in unterschiedlichen Graustufen dar. So lassen sich auf dem Ultraschallbild Gewebe unterschiedlicher Schalldichte voneinander abgrenzen. Weil ein ausgebildeter Untersucher gelernt hat, wie Organe und Gewebe normalerweise im Ultraschallbild aussehen, kann er auch die Abweichungen erkennen.

  • Ich leide an Platzangst. Worauf muss ich mich bei einer MRT der Hüfte einstellen?

    Die MRT ist die diagnostische Methode der Wahl, wenn es darum geht, Entzündungen und Veränderungen der weichen Anteile eines Gelenks, also Sehnen, Bänder, Kapsel, Schleimbeutel oder ähnliches zu beurteilen. Diese Bildgebung findet ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen statt, was sie zu einer für den Patienten eher risikoarmen Untersuchungsmethode macht.

    Grundlage der MRT ist ein starkes Magnetfeld, was um die zu untersuchende Region aufgebaut wird. Es ist daher unerlässlich, Patienten bei einer Untersuchung der Hüfte mindestens bis zu dieser in die "Röhre" des MRT zu schieben. Von der Grösse her ist diese Röhre ungefähr vergleichbar mit einer Sonnenbank im Solarium.

    Die Untersuchung in dieser Position dauert je nach Geräteeigenschaften und Fragestellung etwa 15-20 Minuten. Im Allgemeinen hilft es Patienten, wenn sie sich entspannt und ohne Vorbehalte auf die Untersuchung einlassen.Während der Untersuchung haben Sie als Patient ständig die Möglichkeit über einen Klingelknopf zu signalisieren, wenn Ihnen unwohl ist. In diesem Fall werden Sie sofort aus der Röhre herausgefahren. Ein/e medizinisch technische/r Assistent/in hat den Patienten während der gesamten Untersuchung über Überwachungskameras im Blick und kann im Falle von Unpässlichkeiten jederzeit reagieren. In einigen Praxen können Sie während der Untersuchung auch über einen Kopfhörer Musik hören oder Filme über eine Videobrille sehen. Viele Patienten mit Platzangst beschreiben dies als sehr beruhigende Ablenkung. Schliesslich besteht immer auch die Möglichkeit, dass Sie vor der Untersuchung ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht bekommen.

  • Ist eine Magnet-Resonanz Tomographie (MRT)/ Ultraschalluntersuchung „strahlenfrei?“

    Die MRT ist vollkommen strahlen-unabhängig. Die Bilder werden hier erzeugt, indem der Patient in einem starken Magnetfeld liegt, sich also alle seine Atome (der Mensch besteht vornehmlich aus Wasser) im Magnetfeld in eine Richtung ausrichten und anschließend mit genau berechneten elektromagnetischen Anregungen jeweils einzelne kleine Anteile des Körpervolumens kurzzeitig in andere Richtungen orientieren. Nach Abschaltung des Impulses kehren diese Anteile sehr schnell wider in den Ursprungszustand zurück. Die Geschwindigkeit für diesen Vorgang ist je nach Beschaffenheit des untersuchten Gewebes sehr unterschiedlich und kann gemessen werden, so dass hieraus Bilder, welche die Zusammensatzung und den Zustand des Gewebes darstellen, berechnet werden können. Die Ultraschalluntersuchung benötigt einen Schallkopf, indem hochfrequente Wellen erzeugt werden. Diese werden in den Körper hineingesendet, wo sie je nach Zusammensetzung des Gewebes unterschiedlich zurückgesendet (reflektiert) werden. Im Schallkopf ist gleichzeitig ein Empfänger eingebaut, welcher diese reflektierten (teilweise umgelenkt oder in der Frequenz verändert) Schallwellen wieder aufzeichnen. Aus der Errechnung der Veränderung des eingesendeten Signals können die typischen Ultraschallbilder errechnet werden. Genau wie die MRT ist die Ultraschalluntersuchung absolut „strahlungsfrei“, die verwendeten elektromagnetischen Wellen sind vollkommen unschädlich und können vom Körper nicht wahrgenommen werden.

  • Warum sollte die MRT Mammographie nur zwischen dem 6-12 Tag nach dem 1. Tag der Periode durchgeführt werden?

    Die Untersuchung sollte nur zwischen dem 6 - 12. Tag nach dem 1. Tag der Periode gemacht werden. In der 2. Hälfte des Zyklus verändert sich das Brustdrüsengewebe durch den zunehmenden Progesteron-Einfluss. Dadurch nimmt auch das gesunde Drüsengewebe Kontrastmittel auf und lässt sich nicht mehr sicher von krankhaftem Gewebe unterscheiden.

  • Ist das MRT während der Schwangerschaft unbedenklich?

    Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist die MRT in der Schwangerschaft unbedenklich. Sie wird in bestimmten Zentren sogar zur Diagnostik des Embryos in der Gebärmutter angewendet. Durch die hohe Lärmbelastung während der Untersuchung (die Mutter bekommt einen Hörschutz) kann das Kind während der Untersuchung erwachen. Da
    beispielsweise über eventuelle Hörschäden durch eine Untersuchung noch keine Berichte vorliegen, sollte eine MRT-Untersuchung in der Schwangerschaft genau abgewogen werden. Muss aber bei akuten schwerwiegenden Erkrankungen der werdenden Mutter (z.B. akute sehr
    starke Kopfschmerzen) eine bildgebende Diagnostik erfolgen, ist die MRT auf jeden Fall einer Röntgenuntersuchung vorzuziehen.

  • Wann darf ich keine Kernspintomographie durchführen?

    Herzschrittmacher und bioelektrische Implantate

    Pa­ti­en­ten mit Herz­schritt­ma­chern und an­de­ren "bio­elek­tro­ni­schen" Im­plan­ta­ten wie In­su­lin­pum­pen oder In­nen­ohr­pro­the­sen (Co­ch­le­aim­plan­ta­ten) dür­fen nicht un­ter­sucht wer­den, da die­se da­bei meist zer­stört wer­den.

    Metallsplitter und Metallteile

    Tei­len Sie dem un­ter­su­chen­den Arzt un­be­dingt mit, wenn Sie me­tall­hal­ti­ge Tei­le im Kör­per ha­ben! Ins­be­son­de­re kön­nen Ge­fah­ren von Me­tall­split­tern im Be­reich des Au­ges oder Hirn­ge­we­bes aus­ge­hen. Frü­her wur­den stark ei­sen­hal­ti­gen Me­tall­clips, bei Hirn­ge­fäss­ope­ra­tio­nen ver­wen­det. Neue­re Ge­fäss­clips sind üb­li­cher­wei­se nicht ma­gne­ti­sier­bar und da­mit un­ge­fähr­lich in der MRT. Mo­der­ne Im­plan­ta­te wie Ge­lenk-Pro­the­sen, Ge­fäss­pro­the­sen (Stents) oder Schrau­ben be­ste­hen viel­fach aus Ti­tan oder ähn­li­chen nicht ma­gne­ti­schen Me­tal­len und sind da­her eben­falls nicht ma­gne­ti­sier­bar. Bei der Com­pu­ter­to­mo­gra­phie be­ste­hen kei­ne Pro­ble­me mit Me­tall­split­tern oder Me­tall­tei­len im Kör­per.

    Tattoo und Permanent Make up

    Be­stimm­te Tä­to­wie­run­gen mit ei­sen­hal­ti­gen Far­ben kön­nen sich bei MRT-Un­ter­su­chun­gen ver­än­dern, ins­be­son­de­re kann es zu un­an­ge­neh­men Er­hit­zun­gen in die­sem Be­reich kom­men. Das glei­che gilt für ein Per­ma­nent Make up mit ei­sen­hal­ti­gen Farb­pig­men­ten. Bei der Com­pu­ter­to­mo­gra­phie be­ste­hen kei­ne Pro­ble­me mit Tat­toos und Per­ma­nent Make up.

  • Werden Brille oder Piercing vom Kernspintomographen angezogen?

    Es finden sich gewöhnlicherweise keine magnetisierbaren Metalle im Brillengestell, so dass die Brille nicht vom MRT angezogen werden kann. Wenn nicht bekannt ist ob der Piercing-Schmuck magnetisierbar ist, sollte man ihn vorsorglich vor der Untersuchung entfernen.

  • Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

    Die Computertomographie arbeitet mit Röntgenstrahlen wie andere Röntgenverfahren auch.
    Moderne CT-Geräte arbeiten nach der Vorgabe: möglichst geringe Strahlenbelastung bei möglichst schneller Untersuchung und extrem hoher Auflösung. Einige Geräte sind zusätzlich mit einer Software ausgestattet, die eine Reduktion der Strahlendosis erlaubt. Hierbei wird
    die sog. „Dosisleistung“ dem Umfang des zu untersuchenden Körperteils angepasst. Neue Computertomographen liefern trotz Schnelligkeit und Reduktion der Dosis eine ausgezeichnete Bildqualität. Wichtig für die Strahlenbelastung ist allerdings auch die Empfindlichkeit der CT-Detektoren und der Durchmesser des Patienten bzw. der zu
    untersuchenden Körperregion.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Strahlenbelastung bei der Computertomographie stärker schwankt als bei anderen Röntgenuntersuchungen und in der Regel höher ist als bei einem entsprechenden Röntgenbild, aber niedriger als bei den meisten
    Durchleuchtungsuntersuchungen.

  • Wozu braucht man denn beim CT Kontrastmittel?

    Es werden zwei Arten von Kontrastmitteln gegeben: Kontrastmittel, das in die Blutbahn gegeben wird, reichert sich überall da an, wo starke Durchblutung ist. Dazu gehören die meisten Tumoren aber auch entzündliche Prozesse. In stark durchbluteten inneren Organen fallen krankhafte Prozesse umgekehrt manchmal durch ihre geringere Durchblutung im Vergleich zum gesunden Gewebe auf. Meist kann man gutartige und bösartige Bereiche durch Kontrastmittel voneinander unterscheiden. Zusätzlich wird bei Untersuchungen des Magen-Darmtraktes meist Kontrastmittel zu trinken gegeben. Es färbt die Darmschlingen an, damit sie sich in der meist sehr unübersichtlichen Bauchhöhle von anderen Strukturen abgrenzen lassen.

  • Wann darf man eine CT nicht durchführen?

    In der Schwangerschaft darf die CT wegen der Strahlenbelastung nicht durchgeführt werden. Andere Ausschlüsse betreffen nur die Vergabe des jodhaltigen Kontrastmittels: Bei den meisten Formen der Schilddrüsenüberfunktion, bei schweren Kontrastmittelunverträglichkeiten in der Vorgeschichte, bei schweren Herz-Kreislauferkrankungen, bei schweren Nierenfunktionsstörungen und bei der Knochenmarkerkrankung "Plasmozytom" darf kein Kontrastmittel gegeben werden.

  • Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

    Die Computertomographie arbeitet mit Röntgenstrahlen wie andere Röntgenverfahren auch. Moderne CT-Geräte arbeiten nach der Vorgabe: möglichst geringe Strahlenbelastung bei möglichst schneller Untersuchung und extrem hoher Auflösung. Einige Geräte sind zusätzlich mit einer Software ausgestattet, die eine Reduktion der Strahlendosis erlaubt. Hierbei wird die sog. „Dosisleistung“ dem Umfang des zu untersuchenden Körperteils angepasst. Neue Computertomographen liefern trotz Schnelligkeit und Reduktion der Dosis eine ausgezeichnete Bildqualität. Wichtig für die Strahlenbelastung ist allerdings auch die Empfindlichkeit der CT-Detektoren und der Durchmesser des Patienten bzw. der zu untersuchenden Körperregion. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Strahlenbelastung bei der Computertomographie stärker schwankt als bei anderen Röntgenuntersuchungen und in der Regel höher ist als bei einem entsprechenden Röntgenbild, aber niedriger als bei den meisten Durchleuchtungsuntersuchungen.

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